Raesfeld (pd). Die Festwochen zum 150-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche St. Martin in Raesfeld endeten mit dem ökumenischen Pfarrfest rund um das
Raesfelder Rathaus. Auch eine Gruppe aus der Partnergemeinde Sacre Coeur in Edea, Kamerun war eigens für die Feierlichkeiten angereist. Angeführt wurde die Besuchergruppe von Bischof Jean Don Bosco Ntep.
Am letzten Tag seines Aufenthalts in Raesfeld besuchte Bischof Ntep gemeinsam mit Pastor Arntz und Mitgliedern des Missionskreises das Raesfelder Rathaus. Bei seinem Gespräch mit Bürgermeister Andreas Grotendorst zog er ein Resümee seines Besuches und dankte den Menschen in der Pfarrgemeinde St. Martin für die herzliche Aufnahme. „Seit Freitag bin ich in Raesfeld vielen Freunden begegnet!“ Vor allem aber dankte er für das große Engagement der Raesfelder in ihrer Partnergemeinde in Kamerun und nannte als Beispiel ein rein aus Raesfelder Mitteln finanziertes Palm-Plantagen-Projekt. Hier klicken zum weiterlesen
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Am Pfingstmontag findet zum 3. Mal das ökumenische Gemeindefest rund um das Raesfelder Rathaus statt. Der Festtag beginnt vor dem Rathaus um 10:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Die Chöre beider Kirchengemeinden werden sich zum 1. Mal zu einem großen Chor vereinen, um den Gottesdienst zu bereichern. Ebenfalls im Gottesdienst mitwirken wird das Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten. Nach dem Gottesdienst wird es ein buntes Programm für die ganze Familie und für die Jugend mit diversen Ständen, Bühnenprogramm usw. geben. Viele Gruppen und Vereine aus Raesfeld beteiligen sich mit attraktiven Angeboten und interessanten Info-Ständen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Salat- und Kuchenspenden werden gerne angenommen. Alle Gemeindemitglieder sowie Besucher sind herzlich eingeladen, sich an diesem Gemeindefest zu beteiligen und mitzufeiern.
Der Erlös dient der Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit in beiden Kirchengemeinden.
Nachdem inzwischen der alte Kirchturm-Wetterhahn eingehend und labortechnisch untersucht wurde, konnten DNA Spuren und Fingerabdrücke der beteiligten Personen zweifelsfrei zugeordnet werden. Die Blattgoldbeschichtung des Wetterhahns war dafür ein aussagekräftiger und idealer Datenträger.
Da für die Wiederbeschaffung des Wetterhahnes ein Finderlohn in Höhe von 250,00 € ausgelobt worden ist, wird nun der ehrliche Finder gebeten, sich bei
Pastor Arntz zu melden, der den Finderlohn auszahlen möchte. Weil bereits einige so genannte “Trittbrettfahrer” ebenfalls gerne partizipieren wollen, sollte
der Finder persönlich vorsprechen und die Umstände seines glücklichen Zufalls
kurz darstellen. “Wir müssen dabei auf Nummer sicher gehen, sonst laufen uns die Leute noch die Bude ein”, so Dechant Arntz in salopper Manier. Hier klicken zum weiterlesen
Fast baugleich zum alten Hahn ist der neue Wetterhahn von St. Martin. Dieser ist zwei Stunden später nach dem Fund des alten Hahns wieder auf die Spitze des Kirchturm gesetzt worden. Der 800,– Euro teuere Scherz ist echt missglückt.
Foto: Reinhard G. Nießing
Bekannt ist ja: Früher Vogel fängt den Wurm! Als ich heute morgen zu unchristlichster Zeit überhaupt um 8 Uhr zu einem Termin nach St. Martin aufbrach, wusste ich noch nicht, dass hier ein Überraschung auf mich wartete. Neben Rüdiger Eggert von den Ruhrnachrichten und Reinhard G. Nießing, war ich als erste an der Kirche. Geplant war, dass ich einen Film über den neuen Wetterhahn machte wollte. Als ich mich so umblickte erblickte ich den Hahn. Was mir nur komisch vorkam war die Tatsache, dass der eiserne Vogel schon etwas antik aussah. Alte Inschriften und so. Der Pastor Arntz war ebenfalls frühzeitig unterwegs. Messe! Ich rief ihm noch freudestrahlend zu, dass der Hahn doch wohl da wäre. Erst Reinhard G. Nießing erkannte, dass der alte Hahn wohl wieder seinen weg nach Hause gefunden hat. Es plagte ihm wohl das Gewissen und hat wohl den einzigen Flieger von Teneriffa genommen. Ratlosigkeit kam auf. Was nun? Alter Hahn da, neuer Hahn hat wohl keinen Flug nach Raesfeld mehr bekommen. Weit und breit keine Firma da, die den neuen Hahn liefern wollte. Beherzt klemmte sich Reinhard G. Nießing den Vogel unter den Arm und schon ging es bei eisigen Temperaturen ab in die Lüfte.
Der Hahn kam wieder auf die Stange und konnte dann für kurze Zeit noch einmal mit seinem Erler Kollegen smalltalk halten und sich aber gleichzeitig auch verabschieden. Denn mit fast 2- stündiger Verspätung kam der neue Hahn dann endlich auch eingeflogen. Nun gibt es zwei Hähne, aber keinen Täter. Jetzt stellt sich die Frage, wo war der Hahn? Auf Urlaub? Dazu kann ich nur sagen: Teurer Urlaub -schlechter Scherz! Denn das Geld für den neuen Hahn hätte die Kirchengemeinde auch für sinnvollere Zwecke verwenden können!
Donnerwetter! Da steht ein schöner Wetterhahn jahrelang auf der Turmspitze der St. Martin Kirche und hat regelmäßigen Blickkontakt mit seinem Kollegen auf der St. Silvesterkirche. Und plötzlich ist er ausgeflogen. Und ausgerechnet auch noch dann, wo sein Zuhause so schön restauriert wurde. Jetzt stellt sich jeder Raesfelder und Erler die Frage, wo ist das eiserne Federvieh abgeblieben? Vermutet, oder auch gemunkelt wird, Erler Lokalpatrioten hätten ihn entwendet. Dies kann ich mir nicht vorstellen, denn wer ist schon so bescheuert und klettert in einer Nacht- und Nebelaktion auf einen Kirchturm und klaut den Hahn? Außerdem sind die Erler sehr tierlieb und nehmen ihrem Hahn doch nicht einfach den vertrauten Kollegen und Gesprächspartner weg, so dass der Erler Hahn jetzt einsam und alleinsam die Nächte auf seiner Turmspitze verbringen muss. Was ich mir eher vorstellen kann ist, dass ein Gartenlauben-Koloniebesitzer für seinen Schrebergarten einen neuen Wetterboten brauchte und das nun das arme Tier neben bunten Wimpeln, Gartenzwergen und sorgsam angelegten Gemüsereihen sein Dasein fristen muss. Das wäre ein echtes Dilemma für das Tier, wo er doch vorher einen freien Blick über das schöne Münsterland hatte, nicht so weiter sein Kollege aus Erle, aber immerhin.
Hinzu kommt, dass jetzt im Sommer dem armen Tier fast täglich Duftstoffe von gegrilltem Fleisch und was noch schlimmer ist, von Hähnchenschenkel in die empfindliche Nase steigen wird.
Jetzt können wir nur hoffen, dass sein Kollege die Hilferufe hört und den Bestimmungsort ausmachen kann. Hoch genug sitzt er ja, der Erler Hahn von St. Silvester. Und das sollte auch ein kleiner Trost vorerst für die Raesfelder sein! Die Erler haben bestimmt nichts dagegen, wenn die Raesfelder ab und an verträumte Blicke Richtung Erler Kirchturm werfen, so lange noch ihr Hahn verschwunden ist.
Foto: Reinhard G. Nießing
Alle Kinder und Jugendliche der Pfarrgemeinde St. Martin, Raesfeld und Rhedebrügge sind herzlich zu einem Mal- und Fotowettbewerb eingeladen. Das Thema lautet: 150 Jahre Kirche St. Martin. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Malwettbewerb ist eingeteilt für die Klassen 1-4 und Klasse 5-7; der Fotowettbewerb ist ab Klasse 8.
Abgabeschluss ist der 25. April 2010 im Pfarrbüro. Es gibt tolle Preise zu gewinnen!!! Die Preisverleihung findet auf dem ökumenischen Kirchenfest am Pfingstmontag statt. Rückfragen bei der Schönstatt-Mädchenjugend , Laura Bußhaus, An der Windmühle 6, Tel. 202960.
Für die Rubrik “Vogelperspektive” im Internetportal www.schaufensterfeeling.de nutzten Richard Sühling, Vorsitzender des Raesfelder Heimatvereins und der Raesfelder Fotograf Reinhard G. Nießing die letztmalige Gelegenheit, die Idee eines 360 Grad Videoschwenks über den Dächern von Raesfeld zu realisieren. Dazu hatte der Heimatvereinsvorsitzende Sühling ein Metallrohr mit einer Antriebstechnik und Kamerahalterung konstruiert, so dass die Möglichkeit bestand, oberhalb des Wetterhahnes eine leichte Videokamera zentral auszurichten. Die interessanten Resultate, Raesfeld einmal aus anderen Blickwinkel zu sehen, sollen in Kürze unter www.schaufensterfeeling.de veröffentlicht werden.
Die Kamera ist zwar montiert, aber der Wetterhahn ist weg. Dies stellte der Dachdecker des beauftragten Untermehmens aber erst fest, als das Team mit dem Aufzug die letzte Station des Kirchturmes erreicht hatte. Kurze Zeit später kam dann auch der Architekt Karsten Kampshoff hinzu, der dafür aber ebenfalls keine Erklärung für den verschwundenen Hahn hat. Am kommenden Montag soll das Baugerüst demontiert werden. Aus diesem Grunde ist jetzt dringend Eile geboten, das Original- oder wenigstens eine Kopie des Wetterhahns herbei zu schaffen. Wenn das nicht gelingt, dann wird es richtig teuer!
Bei der letzten Fotosession von Reinhard G. Nießing “aus der Perspektive des Wetterhahns” am 24. Februar diesen Jahres, war der Vogel jedenfalls noch nicht ausgeflogen (siehe Fotos). Nun bleibt zu hoffen, dass der Wetterhahn von der St. Martin Kirche schnellstens wieder auftaucht.
Fotos: Reinhard G. Nießing
Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier: 
Jugendgottesdienste gestalten:
von euch – für euch – Jugendliche und junge Erwachsene gesucht
Jugendgottesdienste sollen euch ansprechen. Darum: macht mit! Bringt eure Ideen und Vorstellungen ein! Die Termine sollen auf möglichst viele Schultern verteilet werden, damit der Zeitaufwand für den Einzelnen nicht so groß ist. Auch Jugendliche, die bereit sind, in den Gottesdiensten etwas vorzulesen, sind herzlich willkommen. Der Kreis wird zunächst von einem der Seelsorger angeleitet, auch Material wird zur Verfügung gestellt.
Bei Interesse bitte um Rückmeldung im Pfarrbüro 02865/7276
oder info@stmartin-raesfeld.de Ansprechpartner sind Ludger Picker und Andrea Bunzel
Zur gemeinsamen Vorbereitung auf das Osterfest treffen sich Jugendliche und Erwachsene in den Wochen der Fastenzeit an jedem Dienstagmorgen um 6.00 Uhr im Kolpinghaus zu einer Meditation. Hierzu und zum anschließenden Frühstück wird herzlich eingeladen.






























