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Spiel und Spaß ohne Grenzen in Wehl bei strahlendem Sonnenschein und mit strahlenden Gesichtern

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Das Highlight des Partnerschaftsjubiläums zwischen Raesfeld und Wehl fand am Samstag statt. Beim „Spiel ohne Grenzen“ bestritten jeweils zwölf Mannschaften aus Raesfeld und Wehl die verschiedensten Spiele.

Spaß ohne Grenzen war inbegriffen. Denn Spiele wie das Bananenrennnen, die Survivalbahn oder das Schwammhosenrennen forderten nicht nur die Ausdauer und Körpermuskulatur der Teilnehmer, vor allem die Lachmuskeln der Teilnehmer und auch der Zuschauer wurden stark beansprucht.

Am Anfang des Tages wurde im Rathaus der Gemeinde Doetinchem das Fest mit einer kleinen Feierstunde eröffnet. Hierzu waren die Ratsmitglieder sowie die Initiatoren beider Gemeinden eingeladen.

Um elf Uhr fing dann das Spiel ohne Grenzen an. Bei strahlendem Sonnenschein meisterten die 24 Mannschaften aus Raesfeld und Wehl den Parcour mit sechs Spielen. Doch es konnte nur einen Sieger geben. Die RCV Youngsters aus Raesfeld und die Herrieschuppers aus Wehl machten in einem Kopf an Kopf-Rennen den Sieg beim Spiel ohne Grenzen unter sich aus. Am Ende standen die Raesfelder Karnevalisten mit 190 Punkten vor den Herrieschuppers mit 187 und holten den Pokal nach Raesfeld. Den dritten Platz sicherte sich das Team 2 der Raesfelder Feuerwehr mit 152 Punkten.

Des Weiteren wurde auch ausgewertet, ob die niederländischen oder die deutschen Teams insgesamt die höchste Punktzahl erreicht haben. Die Gewinner in diesem Duell waren die deutschen Teams mit einem Vorsprung von 163 Punkten.

Viele Wehler waren gekommen, um Ihre Mannschaften vom Spielfeldrand anzufeuern. Zu einem Heimvorteil kam es jedoch nicht, denn auch viele Raesfelder Bürgerinnen und Bürger waren mit in die Partnergemeinde gekommen, um ihre Spieler anzuspornen und einen bunten Tag in Wehl zu erleben.

Für Unterhaltung neben dem Spiel ohne Grenzen war zusätzlich gesorgt: Hüpfburg, Kinderschminken, musikalische Darbietungen und das Raesfelder Spielmobil sorgten bei Groß und Klein für gute Stimmung.

Nach der Siegerehrung klang der Tag bei einem gemütlichen Barbecue aus. Für einige Raesfelder mag es der erste Besuch in Wehl gewesen sein – aber sicherlich nicht der letzte.

Seit dem ersten Tag der Partnerschaft ist auch die Wehlerin Ineke Molewijk dabei. Sie erhielt am Samstag den Orden von Oranien Nassau. Bereits im Mai 2009 war Udo Rößing mit diesem Orden ausgezeichnet worden. Die Überraschung damals für Udo Rößing war groß, und nun auch für Ineke Molewijk, die damals an die Ordenverleihung für Rößing mit initiiert hatte. „Ich dachte immer, eine Königin kennt mich nicht. Umso mehr bin ich gerührt, dass sich so viele Menschen dafür eingesetzt haben, dass ich diesen Orden bekomme“, fügte Ineke Molewijk hinzu.

Das Projekt „25 Jahre Raesfeld-Wehl“ wird im Rahmen des INTERREGIV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der EUREGIO.

Fotos: Gemeinde Raesfeld

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