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Leute im Fokus – Karl-Heinz Tünte

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Ruhe- aber keinen Stillstand, so kennen die Raesfelder Karl-Heinz Tünte.

Ob im Rat und Kommunalpolitik, Heimatverein, wo die Familienforschung zu einem regelrechten Hobby geworden ist, füllen die Tage mit Arbeiten, aber auch Spaß machen, gut aus.

Leute im Fokus Karl-Heinz Tünte Raesfeld

Das war nicht immer so. Als Karl-Heinz Tünte 2008 in den Ruhestand ging, er war Personalentwickler bei der Sparkasse Westmünsterland, gab es anfänglich noch Schwierigkeiten den richtigen Rhythmus nach der aktiven Zeit zu finden.

Was während seiner Berufstätigkeit alles noch „so nebenher“ gemacht wurde, füllt nun seinen Tagesablauf komplett aus. An erster Stelle steht aber seine Frau Gerda, mit der aktive „Rentner“ immer wieder auf neue Entdeckungsreisen geht und etwas unternimmt.

 Karl-Heinz Tünte, geb. 1948 in Raesfeld, stammt aus einer Großfamilie mit sechs Geschwister. Bis heute wohnt K.H. Tünte in seinem Elternhaus an der Borkener Straße und ist über 40 Jahre verheiratet. Neue Glücksmomente und Erfahrungen bringen die mittlerweile vier Enkelkinder von seinen drei Kindern. „Hoffentlich haben wir noch lange das Glück, dass wir gesund bleiben und noch ein paar schöne Jahre vor uns haben, in denen der eine oder andere Wunsch verwirklicht werden kann, der vorher aus Zeitgründen nicht realisierbar waren.

 13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Dass ich gerne für andere da bin.

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Auch im vornehmsten Stammbaum gibt es hin und wieder Astlöcher.

3. Welche Redensart, welchen Satz hassen Sie am meisten?
„ Das war schon immer so, das kann man sowieso nicht ändern“

4. Worüber können Sie laut lachen?
Wenn ich höre, dass in der Politik vom Sparen gesprochen wird. Da wird immer wieder „Wir müssen den Gürtel enger schnallen“, aber jeder fummelt am Gürtel der andere`rum.

5. Was würden Sie niemals tun?
Unsere Zeitungsfrau morgens um fünf Uhr mit meiner Schlafmaske  erschrecken

6. Was gibt es in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Auf meine Familie, meine Kinder und Enkelkinder und auf das, was ich im Laufe der Jahre durch mein ehrenamtliches Engagement erreicht habe.

7. Welchen Traum, welche Vision würden Sie gerne verwirklichen?
Den Hunger in Afrika nachhaltig bekämpfen

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker in Angriff nehmen?
Ich kehre lieber vor meiner eigenen Haustür!

 9. Drei Bücher die es wert sind hier erwähnt zu werden!
Die Bibel, „das kleine Buch für Lebenskünstler“ von Titus Müller, „Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen

10. In welche Rolle würden Sie gerne einmal schlüpfen?
In die des Fußball-Bundestrainers.

11. Was schätzen Sie an anderen Menschen besonders?
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit

 12. Was sind Sie auf keinen Fall?
Arrogant

 13. Eine grundsätzliche Aussage zum Thema Fußball.
Fußball ist ein sehr schöner Sport, sowohl für die aktiven Spieler als auch für die Zuschauer. Fußball entwickelt sich m.E. aber in eine Richtung, die mehr und mehr vom Geld bestimmt wird. Das fängt in den unteren Ligen schon an.

Alt hergebrachte Tugenden wie Ehrgeiz, das Beste zu geben, sich mit dem Verein zu identifizieren, sich als Mannschaft zu präsentieren, für den Mitspieler da zu sein, Spaß am Spiel und am Zusammensein mit anderen zu haben, Freundschaft und Kameradschaft zu pflegen, sind nach meinem Eindruck nicht mehr gefragt. Am schlimmsten finde ich die zunehmende Gewalt in den Stadien. Schade, dass die gewalttätigen Idioten die öffentliche Meinung über den schönsten Sport der Welt bestimmen.

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