• Donnerstag, März 04th, 2010
Neue Bodenrichtwerte stehen ab sofort im Internet unter www.BORISplus.nrw.de zur Verfügung
Überdies findet sich dort eine kostenfreie und eine – erweiterte – kostenpflichtige Fassung des Grundstücksmarktberichtes
Kreis Borken (pd). Die kürzlich vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken beschlossenen Bodenrichtwerte 2010 und der Grundstückmarktbericht sind ab sofort im Internet unter www.BORISplus.nrw.de freigeschaltet. Die aktuellen und auch frühere Bodenrichtwerte können dort von jedermann kostenfrei eingesehen werden. Der Grundstücksmarktbericht steht hingegen in einer kostenfreien und einer kostenpflichtigen Version zum Download bereit. Hier klicken zum weiterlesen
Die kostenfreie Version enthält die allgemeinen Markt- und Umsatzzahlen, die der Gutachterausschuss aus den rund 2.750 vorgelegten Kaufverträgen abgeleitet hat. Die kostenpflichtige Version enthält darüber hinaus die Daten, die die öffentlichen und privaten Gutachter für die Erstellung ihrer Gutachten benötigen. Diese Version ist genauso teuer wie das bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschuss erhältliche gedruckte Werk: Beides kostet jeweils 30 Euro.
Nähere Informationen erteilt die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Borken unter den Telefonnummern 02861 – 82 25 20, 82 25 22, 82 25 23 und 82 25 24.
Schreibe einen Kommentar
• Mittwoch, März 03rd, 2010

Pianistin Danae Dörken präsentiert Werke von Johann Sebastian Bach, Brahms, Rachmaninoff und Liszt
Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld am 14. März 2010
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Werke von Johann Sebastian Bach, Brahms, Rachmaninoff und Liszt bringt am Sonntag, 14. März 2010, die junge Pianistin Danae Dörken um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld zu Gehör. Im Rahmen der Reihe BEST OF NRW wird sie vom Kulturkreises Schloss Raesfeld u. a. mit Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke, sowie des Westdeutschen Rundfunks präsentiert. Der Eintritt beträgt 17 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Karten können in der Geschäftsstelle Kulturkreis Schloss Raesfeld e. V., Burloer Str. 93, 46325 Borken, Tel.: 0 28 61 / 82 13 50, Fax: 82 13 65, E-Mail: kulturkreis@kreis-borken.de, bestellt werden. Hier klicken zum weiterlesen
Danae Dörken wurde 1991 in Wuppertal geboren. Bereits mit fünf Jahren war sie vom Klavierspielen fasziniert. Seit 2003 wird sie von Prof. Karl-Heinz Kämmerling unterrichtet. Mit 15 Jahren hat sie mit Bestnoten das Frühstudium der Musikhochschule in Hannover abgeschlossen und setzt ihr Studium als Jungstudentin fort. Seit 2007 gehört sie auch zu der Hochbegabtenabteilung des Mozarteums in Salzburg. Sie besucht die bilinguale Klasse des Cecilien Gymnasiums in Düsseldorf und spricht fließend Deutsch, Griechisch, Englisch und Französisch.
Die Pianistin hat bis heute 21 erste Preise und Auszeichnungen in nationalen und internationalen Wettbewerben im In- und Ausland erhalten (u. a. „Prix Unique” beim „International Competition for Young Musicians” in Enschede; Auszeichnung für exzeptionelle pianistische Fähigkeiten beim „Internationalen Carl Czerny Wettbewerb” in Prag; „Internationaler Steinway Wettbewerb” in Hamburg).
Danae Dörken entfaltet eine rege Konzerttätigkeit. Sie ist in den meisten europäischen Ländern, China und den USA als Solistin sowie mit Orchestern (u. a. mit der Camerata Bern und den Düsseldorfer Symphonikern) aufgetreten. Zudem war sie schon bei bedeutenden Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern, dem Braunschweig Classix Festival und den Schwetzinger Festspielen, zu Gast und ist inzwischen in vielen renommierten Sälen, u. a. im Mozarteum Salzburg, in der Tonhalle Düsseldorf, der Kölner Philharmonie und der Hamburger Laeiszhalle, zu Hause. 2007 spielte sie sogar für Dr. Condoleezza Rice, ehemalige Außenministerin der USA, und den Dalai Lama. Sie ist Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung (es bestehen aber keine verwandtschaftlichen Beziehungen), der Deutschen Stiftung Musikleben und der „sic itur ad astra” Foundation in Liechtenstein.
In Raesfeld wird sie folgende Werke spielen: J. S. Bach (1685 – 1750): Partita a-moll BWV 827,
J. Brahms (1833 – 1897): Klavierstücke op. 118,
S. Rachmaninoff (1873 – 1943): Moments musicaux op. 16,
F. Liszt (1811 – 1886): Rigoletto Paraphrase.
Schreibe einen Kommentar
• Mittwoch, März 03rd, 2010
Kreis Borken (pd). Aktion Regionale Speisekarte: Erstes Treffen der teilnehmenden Produzenten – 14 Betriebe aus dem Kreis Borken machen bereits mit
Große Resonanz fand jetzt das erste Produzententreffen zur Aktion „Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland!”, das auf dem Hof Grothues-Potthoff in Senden stattfand. Eingeladen dazu hatten die Projektpartner der Aktion: die Regionalmarketinginitiative Münsterland e. V., der Kreis Borken sowie die anderen Münsterlandkreise und die Stadt Münster, der Hotel- und Gaststättenverband Westfalen und die Landwirtschaftskammer NRW.
Hier klicken zum weiterlesen
Aus dem Kreis Borken beteiligen sich bereits 14 landwirtschaftliche Betriebe an der Aktion.
Michael Kösters, Geschäftsführer von Münsterland e. V., gab zunächst einen Überblick über die Aktivitäten der „Regionalen Speisekarte” im vergangenen Jahr. An der münsterlandweiten Aktion nehmen inzwischen rund 60 Gastronomiebetriebe und über 90 Höfe teil. Die Produzenten liefern Fleisch und Gemüse für Gerichte der regionalen Küche an die beteiligten Gastronomen. Diese wiederum präsentieren die heimischen Köstlichkeiten in ihren Lokalen auf einer speziellen Speisekarte. Verfolgt werden so aktiv die Ziele der Aktion: Regionalität, Qualität und Transparenz. Die „Regionale Speisekarte” wird inzwischen in zahlreichen Werbematerialien und durch vielfältige Aktionen aktiv beworben. Außerdem konnten verschiedene Lebensmittel-Logistiker und Großhändler für das Projekt gewonnen werden, so dass die regionalen Produkte leichter den Weg zu den teilnehmenden Gastronomen finden.
Wertvolle Tipps zur Fragestellung „Wie kann ich mich als Produzent in der Gastronomie darstellen?” gab Margit Schulze-Stentrup, Beraterin für Direktvermarktung bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Ausreden wie „Das macht zu viel Arbeit” oder „Ich weiß ja nicht, was das bringt” ließ sie nicht gelten und stellte stattdessen verschiedene Präsentationsstrategien vor: So können Produzenten zum Bespiel eigene Werbemittel in der Gastronomie auslegen oder gemeinsame Aktionen mit dem Gastwirten veranstalten, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und die Gäste damit als neue Zielgruppe gewinnen.
In einer anschließenden Diskussion tauschten sich die anwesenden Produzenten intensiv über Ideen aus und gaben Hinweise für die Ausgestaltung der Aktion im kommenden Jahr. Vor allem die Fragestellung „Wie kommen die Produkte zum Gastronomen?”, also das Thema Logistik, stand hier im Fokus. Das werde sicherlich eine wichtige Aufgabe für die Projektkoordinatoren in diesem Jahr sein, waren sich alle Teilnehmer einig.
Seinen Abschluss fand das Treffen mit der Besichtigung des Hofes Grothues-Potthoff, zu dem ein Gastronomiebetrieb und Hofladen gehören. Bei dieser Gelegenheit konnte der ausgezeichnete hofeigene Apfelsaft verköstigt werden.
Schreibe einen Kommentar
• Mittwoch, März 03rd, 2010
Untere Bauaufsicht des Kreises genehmigte im vergangenen Jahr 1335 Vorhaben
Kreis Borken (pd). So viele Baugenehmigungen wie seit drei Jahren nicht mehr hat die Untere Bauaufsicht des Kreises Borken im vergangenen Jahr erteilt. Das teilen jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisbaudezernent Hubert Grothues mit. 1335 mal (+ 5 Prozent) hieß es im Jahr 2009 beim Fachbereich Bauen, Wohnen und Immissionsschutz bei einem Bauantrag: „Genehmigt!”. Der Kreis ist für die 13 Städte und Gemeinden im Kreis ohne eigene Bauaufsicht zuständig – also für alle kreisangehörigen Kommunen außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau. Hier klicken zum weiterlesen
Einen Hauptgrund für die Steigerungen sehen Dr. Zwicker und Grothues im Wohnungsbau. Nach einem deutlichen Rückgang 2007/2008 sei jetzt eine Erholung und Trendumkehr erkennbar. Außerdem habe sich die Wirtschaftskrise nur teilweise ausgewirkt. So nahm die Zahl gewerblicher Vorhaben vornehmlich wegen einer „Delle” im ersten Quartal um insgesamt 11 Prozent gegenüber 2008 ab, erreichte aber im weiteren Jahresverlauf wieder das Niveau früherer Jahre. Dagegen sind die Genehmigungen für landwirtschaftliche Vorhaben um 25 Prozent gegenüber 2008 gestiegen.
Insgesamt hat laut Dr. Zwicker und Grothues die Zahl der größeren, investitionsträchtigen Vorhaben zugenommen. Bei 580 (+ 10 Prozent) der Genehmigungen handelte es sich um Sonderbauten (zum Beispiel Ställe oder Industriehallen), an die besondere Anforderungen, etwa an den Brandschutz, gestellt werden. Aufgrund der hohen Investitionssummen führten diese umfangreicheren Vorhaben zu höheren Gebühreneinnahmen für die Baugenehmigungen. Sie kletterten um 10 Prozent auf 1,4 Mio. Euro.
Schreibe einen Kommentar
• Samstag, Februar 27th, 2010
Kreis Borken erteilte im vergangenen Jahr 187 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft
Zahl der Einbürgerungen sank gegenüber dem Vorjahr
Kreis Borken (pd). 187 Männer, Frauen und Kinder haben im Jahr 2009 im Zuständigkeitsbereich des Kreises Borken die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die Stadt Bocholt ist selbst für Einbürgerungen verantwortlich. Damit sank die Zahl der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die einen deutschen Pass entgegen nehmen konnten, gegenüber dem Vorjahr. In 2008 zählte der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung 239 Einbürgerungen. Gründe für diesen Rückgang sieht der Kreis in den gestiegenen Anforderungen durch den Sprachtest, der seit dem 1. August 2007 absolviert werden muss, und den Einbürgerungstest, der zum 1. September 2008 eingeführt wurde.
Eingebürgert wurden Menschen fast 40 verschiedener Nationalitäten, darunter unter anderem 57 Türken, 17 Serben, 12 Polen, 10 Iraker und 8 Syrer.
Schreibe einen Kommentar
• Donnerstag, Februar 25th, 2010
Gutachterausschuss traf sich zur „Richtwertsitzung” im Kreishaus / Zahl der Besitzwechsel ist im Jahr 2009 leicht gesunken
Kreis Borken (pd). Auf dem Grundstücksmarkt im Kreis Borken war im vergangenen Jahr weniger Bewegung als im Jahr zuvor. Die Zahl der verkauften Gewerbegrundstücke sank deutlich, während mehr landwirtschaftliche Flächen den Besitzer wechselten. Das sind einige Ergebnisse der jährlichen „Richtwertsitzung”, zu der sich der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken jetzt im Kreishaus traf. Insgesamt rund 2.750 Kaufverträge aus allen Bereichen hat das Gremium im vergangenen Jahr ausgewertet. Der Gutachterausschuss registrierte dabei 2.755 Eigentumswechsel, 138 weniger als im Jahr 2008. Der Geldumsatz lag bei rund 321 Millionen Euro (2008: 369 Millionen Euro), der Flächenumsatz bei 909 Hektar (2008: 1.165 Hektar).
Hier klicken zum weiterlesen
Die Zahlen aus Bocholt fließen nicht in die Berechnungen ein, da es dort einen eigenen Gutachterausschuss gibt. 67 Verträge über den Verkauf gewerblicher Flächen registrierte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken im vergangenen Jahr. Das sind 18 Prozent weniger als im Jahr zuvor. 2008 wurden noch 82 Verkäufe in diesem Bereich registriert. Der Quadratmeterpreis lag im Durchschnitt bei 25 Euro (2008: 26 Euro). Im Bereich der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke wechselten im vergangenen Jahr und 290 Hektar den Besitzer, das sind 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Preise stiegen kreisweit von durchschnittlich 4,00 Euro/m² in 2008 auf rund 4,10 Euro/m² in 2009. Die teuersten Flächen befinden sich in Vreden. Hier beträgt der Bodenrichtwert 4,70 Euro/m². Die günstigsten Lagen findet man in Isselburg, wo der Bodenrichtwert mit 3,10 Euro/m² ausgewiesen ist.
Bei den Preisen für unbebaute Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau herrschte im Kreis Borken im vergangenen Jahr weitgehende Stagnation mit teils leichten Korrekturen nach oben. Für ein typisches Baugrundstück errechnete der Gutachterausschuss einen Durchschnittspreis von rd. 123 Euro/m², das ist ein Euro mehr als im Vorjahr. Die stärksten Bewegungen gab es in Ahaus-Wüllen. Hier stieg der Durchschnittspreis für ein unbebautes Wohnbaugrundstück um 5,8 Prozent. Dagegen mussten die Bodenrichtwerte in Klein Reken im Schnitt um 3,7 Prozent gesenkt werden.
Die Preise für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser sind im Jahr 2009 leicht gefallen. Während ein etwa 25 Jahre altes Objekt dieser Kategorie im Jahre 2008 noch rund 1.250 Euro je m² Wohnfläche kostete, mussten Kaufwillige im vergangenen Jahr für ein ähnliches Objekt rund 1180 Euro pro m² Wohnfläche ausgeben. Das durchschnittliche Einfamilienhaus war im Geschäftsjahr 2009 rund 36 Jahre alt, hatte eine Wohnfläche von rund 145 m² und kostete rund 170.000 Euro. Bei den Doppelhaushälften und Reihenhäusern betrug der Durchschnittspreis rund 140.000 Euro. Die verkauften Objekte waren im Schnitt 28 Jahre alt und hatten eine Wohnfläche von rund 125 m².
Im Bereich der Eigentumswohnungen registrierte der Gutachterausschuss im vergangenen Jahr einen Zuwachs. Mit rund 290 Kaufverträgen wurden insgesamt 28 Milionen Euro umgesetzt (2008: 252 Verträge, 25,8 Millionen Euro Umsatz). Die neu erstellte Eigentumswohnung war in 2009 im Durchschnitt 80 m² groß und kostete im Mittel 1.683 Euro je m² Wohnfläche. Die gebrauchte Eigentumswohnung war nach den Daten der gesammelten Kaufverträge rund 77 m² groß, ca. 24 Jahre alt und kostete 1.058 Euro pro m² Wohnfläche.
Nahezu jeden zweiten Käufer hat der Gutachterausschuss im vergangenen Jahr angeschrieben und um Mithilfe bei der Auswertung seines Kaufvertrages gebeten. „Leider war die Resonanz auf die verschickten Fragebögen recht spärlich”, erklärt der Geschäftsführer des Ausschusses, Herbert Hemker. Deshalb weist er nochmals darauf hin, dass die Auswertungen völlig anonym durchgeführt werden.
Interessierte können die Bodenrichtwertkarten in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreishaus einsehen. Darüber hinaus werden die Daten in Kürze im Internet unter www.boris.nrw.de zur Verfügung stehen. Nähere Informationen gibt es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses unter den Telefonnummern 02861/82-2520, 82-2522, 82-2523 oder 82-2524. Sie beraten auch bei der Erstellung von Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken.
Hinweis an die Redaktionen:
Parallel geht Ihnen per Post der komplette Grundstücksmarktbericht 2010 für den Kreis Borken zu. Er enthält noch zahlreiche weitere Daten.
Schreibe einen Kommentar
• Donnerstag, Februar 25th, 2010
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Mit dieser Entwicklung war zu rechnen”
Kreis Borken (pd). Die Quote der langzeitarbeitslosen Menschen an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet stieg im Februar 2010 – erstmals seit April des letzten Jahres wieder – auf 3,2 Prozent an. Gegenüber Januar gab es 49 Langzeitarbeitslose (Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch/SGB II) mehr im Kreis Borken. „Insgesamt verzeichneten wir damit im Februar 6.133 arbeitslose Grundsicherungsempfänger”, erläutert Dr. Ansgar Hörster, seit Februar Kreisdirektor und zuständig für den Sozialbereich der Kreisverwaltung, die aktuelle Bilanz. Auch die Zahl der „Bedarfsgemeinschaften” zog im Februar wieder stärker an. Gegenwärtig erhalten 9.353 SGB II-Haushalte die sogenannte Grundsicherung für Arbeitsuchende.
Hier klicken zum weiterlesen
Dazu gehören insgesamt 20.055 Personen. Ab Mitte 2007 hatte die Zahl der Hilfeempfänger immer unter 20.000 Personen gelegen.
Landrat Dr. Kai Zwicker hatte mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Februar gerechnet: „Im Winter geht die Zahl der Arbeitslosen erfahrungsgemäß hoch.” Der Landrat rechnet aber auch damit, dass sich der Arbeitsmarkt im Frühjahr wieder etwas erholen wird, gerade in den wetterabhängigen Branchen. „Trotz der steigenden Zahlen steht der Kreis Borken gegenüber anderen Kommunen in NRW dennnoch sehr gut da”, betont Dr. Zwicker. So weist der Kreis Borken landesweit weiterhin eine der niedrigsten Quoten auf.
Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung hat sich laut Kreisdirektor Dr. Hörster gegenüber dem Vormonat nur geringfügig verändert: In Ahaus ist die Zahl der Arbeitslosen um 45, in Vreden um 15 gesunken, in Bocholt und Gronau um 34 gestiegen, gefolgt von Rhede mit einem Anstieg um 16 und Isselburg um 10 Personen. In den weiteren Gemeinden ist die Zahl nahezu gleich geblieben.
Im Jahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen beim Service-Punkt ARBEIT in Ahaus – trotz des Rückgangs in diesem Monat von 45 Personen – mit +118 Personen am stärksten gestiegen. Auch Bocholt zählt 105 arbeitslose Grundsicherungsempfänger mehr, gefolgt von Borken mit +59 und Gronau mit +47 Personen. Raesfeld und Stadtlohn haben mit +31, bzw. +32 Personen einen relativ hohen Anstieg zu verzeichnen.
Dagegen ist die Arbeitslosigkeit in Heiden im Vergleich zum Februar 2009 um 24 Personen gesunken. Auch in Velen hat die Zahl um 15 abgenommen, genauso in Rhede um 9, in Legden um 6 und in Isselburg um 5 Personen.
Die Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen von der Arbeitsagentur. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem SGB II grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Januar bei 2,5 Prozent. Die Übersicht im Einzelnen: In der Stadt Ahaus ging der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Bevölkerung im Februar mit -0,2 Prozentpunkten am stärksten zurück, gefolgt von Raesfeld, Reken, Velen und Vreden mit rd. -0,1 Prozentpunkten. In Heek ist die Quote mit rd. +0,2 Prozentpunkten am stärksten gestiegen. In den übrigen Städten und Gemeinden ist die Quote nahezu unverändert geblieben. Die kleineren Gemeinden Südlohn, Heek, und Schöppingen weisen an der Bevölkerung der 15 bis 65-Jährigen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus. Gronau und Bocholt sowie Borken liegen bei der Quote mit über drei Prozent an der Spitze im Kreisgebiet. Ahaus als weitere mittlere kreisangehörige Stadt steht mit 1,8 Prozent deutlich besser da.
Schreibe einen Kommentar
• Donnerstag, Februar 25th, 2010
Landrat Dr. Kai Zwicker erleichtert: Im Kreis Borken bleiben die vier Notfallpraxen-Standorte bestehen
Einstimmiger Resolution des Kreistages vom 24. September 2009 wurde damit Rechnung getragen
Kreis Borken (pd). Gleichermaßen erleichtert wie erfreut zeigt sich Landrat Dr. Kai Zwicker angesichts der jetzt getroffenen Entscheidung des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die vier im Kreis Borken bestehenden Notfallpraxen an den Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau bestehen zu lassen. „Damit wird der entsprechenden Resolution des Kreistages vom 24. September 2009 gefolgt”, betont der Landrat. Damals hatte der Kreistag die KVWL-Vertreterversammlung einstimmig aufgefordert, den Fortbestand der vier Notfallpraxen zu beschließen.
Hier klicken zum weiterlesen
Für Dr. Zwicker wird somit die notärztliche Versorgung der 370.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken weiterhin auf angemessene Weise sichergestellt. Zunächst hatte sich allerdings abgezeichnet, dass nur noch zwei Notfallpraxen für den Kreis eingerichtet werden sollten. Das wäre in einem Flächenkreis wie dem Kreis Borken nicht akzeptabel gewesen. Nun gebe es – insbesondere auch für Menschen, deren Mobilität ohnehin schon eingeschränkt ist – weiterhin die Möglichkeit, relativ günstig eine Notfallpraxis zu erreichen.
Zum Hintergrund:
Der ärztliche Notfalldienst ist eine Anlaufstelle für Patienten, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten einen Hausarzt benötigen. Unabhängig davon besteht natürlich der Rettungsdienst unter der bekannten Telefonnummer 112, der bei akuten lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen zum Einsatz kommt. Für „normale” Krankentransporte kann die Telefonnummer 02861/19222 (Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungswesen im Kreishaus Borken) gewählt werden.
Schreibe einen Kommentar
• Mittwoch, Februar 24th, 2010
“Hospiz -mehr als nur ein Ort”. Die Erlerin Judith Kolschen ist aktiv als Hospizkoordinatorin bei der Caritas Borken beschäftigt. Was ist Hospiz, was beutet das? Tod und Sterben gehören zu einem Tabuthema und vielen Menschen fällt es schwer darüber zu sprechen. Die Hemmschwelle ist sehr hoch. Deshalb bemühen sich die die Mitarbeiter der Caritas, sowie auch ehrenamtliche Hospizhelfer- und Helferinnen um ständige Aufklärung und Bekanntmachung ihres Dienstes. Firmlinge in Heiden konnten in einem Workshop sich mit diesem Thema auseinander setzen.
Dazu gibt es einen Film auf klick hier >>>>
Schreibe einen Kommentar
• Montag, Februar 22nd, 2010
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises führten im vergangenen Jahr 5.220 Kontrollen im Bereich Lebensmittelüberwachung durch. In 662 Betrieben stellten sie Mängel fest
Kreis Borken (pd). In 662 Betrieben hat die Abteilung Lebensmittelüberwachung des Kreises Borken im vergangenen Jahr Mängel festgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beanstandeten vor allem Mängel in der Betriebs- und Personalhygiene, im Betriebsablauf und bei den betrieblichen Eigenkontrollmaßnahmen sowie Baumängel.
Insgesamt führte der Kreis 5.220 Kontrollen in 2.086 registrierten und EG-zugelassenen Betrieben durch. Dabei zogen die Prüferinnen und Prüfer 1.755 amtliche Proben, von denen 149 beanstandet wurden. Festgestellt wurden vor allem Kennzeichnungsmängel. Einzelne Proben wurden jedoch auch bemängelt, weil sie nicht zum Verzehr geeignet waren oder nicht zugelassene Zusatzstoffe nachgewiesen wurden.
Hier klicken zum weiterlesen
„Durch Belehrungen, Sicherstellungen, Ordnungsverfügungen und Nachkontrollen versuchen wir die Mängel einzudämmen, und in vielen Fällen gelingt uns das auch”, erklärt Dr. Albert Groeneveld, der Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel. Zusätzlich verhängt die Behörde aber auch Verwarn- oder Bußgelder und erstattet in Einzelfällen Strafanzeige. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert gewerbliche Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verkaufen. Im Kreis Borken sind das zum einen einzelne, größere Lebensmittelproduzenten, zum anderen aber auch zahlreiche Gastronomiebetriebe. Der Verbraucherschutz hat jedoch auch ein Auge auf die Produktion und den Verkauf anderer Artikel des täglichen Bedarfs, wie Kosmetika und Tabakerzeugnisse.
In den Betrieben führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel unangemeldete Kontrollen durch. Ihr Ziel ist es, die allgemeine Hygiene bei der Herstellung und beim Umgang mit Produkten sicherzustellen, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Der Kreis überprüft aber auch die korrekte Kennzeichnung der Waren, um die Konsumenten vor Täuschungen zu schützen, und nimmt in regelmäßigen Abständen Proben. Wie oft ein Betrieb Besuch von den Kontrolleuren bekommt, hängt von der individuellen Risikobewertung ab. So müssen Kioske nur alle zwei Jahre mit einer Kontrolle rechnen, während Metzgereien zwei Mal jährlich überwacht werden. „Verbraucherinnen und Verbraucher können Beschwerden einreichen, wenn sie verdorbene bzw. minderwertige Lebensmittel gekauft haben oder die Produktionsbedingungen in einem Betrieb für mangelhaft halten”, erklärt Dr. Albert Groeneveld. Bürgerinnen und Bürger können sich im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks informieren. Das gilt auch für Gewerbetreibende. Zusätzlich führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs nach Terminvereinbarung unter Tel.: 02861/82-1021 Beratungen durch.
Ein Kommentar