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Archive for Dezember 16th, 2009

Autor: celawie
• Mittwoch, Dezember 16th, 2009

“Der vorgelegte Haushalt veranlasst keinesfalls zum Jubel, aber schwarz malen und in Pessimismus verfallen gilt nicht, nicht in Raesfeld”, so Andreas Grotendorst, der gemeinsam  mit den Ratmitgliedern positiv vorausschauend ins Jahr 2010 geht. Dazu führt auch die positive Nachricht, dass die Gemeinde auch 2010 weiterhin schuldenfrei bleibt und das keine Steuern erhöht werden! 

Was gibt es sonst noch Positives aus dem Jahr 2009 zu berichten? Da  gab es die Musiklandschaft Westfalen, der Bau der Mensa an der Alexanderschule, das Bürger-/Ehrenamtsfest anlässllich der Verabschiedung des damaligen Bürgermeisters Udo Rößing auf dem Schlossinnenhof, steigende Trauzahlen am Schloss (leider nicht bei den Geburten), Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes am Wasserschloss, Familienjobbörse des Familienzentrums, Investionen aus dem Konjunkturpaket 2 und, und, und…..

Für 2010 hat sich die Gemeinde auch einiges vorgenommen!

Weiterer Ausbau von Rad- und Fußwege, Sanierung Schlossgräfte, Musiklandschaft Westfalen 2010, die Regionale 2016, den Naturparkt Hohe Mark, die Verbundschule und im Rathaus: Thema Bürgerservice.

Im Januar werden alle Amtsleiter und Stellvertreter mit dem Ersten Beigeordneten und dem Bürgermeister “in Klausur” gehen. Es geht dabei nicht nur darum, neue Strategien zu entwickeln sondern auch darum, dass Jung und Alt lernt und Wissen weitergeben wird. “Damit auch in Zukunft  Raesfeld drin ist wo Raesfeld drauf steht. “In der Öffentlichkeit nehme ich, nicht nur wegen der Schuldenfreiheit, einen guten Ruf wahr. Und daran wollen wollen und sollten wir alle weiter konsequent arbeiten. Dann macht Raesfeld auch Spaß”, so Andreas Grotendorst in seiner Haushaltsrede.

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Autor: celawie
• Mittwoch, Dezember 16th, 2009

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Die Zahlen beim Haushalt 2010 sind nicht sehr erfreulich. Ein minus von 2 Mill. Euro von Erträgen und Aufwendungen reißen ein großes Loch in die Haushaltskasse der Gemeinde. Wie kommt das? Die Misere ist im wesentlichen auf drei Punkte zurückzuführen:

Rückgang der Gewerbesteuer: minus 1 Mio. Euro, Minderung Gemeindeanteil Einkommensteuer  minus 530 Tsd. Euro und die Erhöhung (+2,5%) der Kreis-/Jugendamtsumlage: +ca. 200 Tsd. Euro auf insgesamt 5,3 Mio. Euro. Das ist ingesamt ein Minus von 1,6 Mio. Euro, auf die die Gemeinde Raesfeld keinen Einfluss hat.

“Es ist eine verzwickte Lage, als frisch gewählter Bürgermeister so einen Haushalt einführen zu müssen”, bestätigt Andreas Grotendorst nicht gerade erfreut. Was kann die Gemeinde dagegen machen? Ganz einfach: Es wird kräftig gestrichen. Es liegen noch Investionen von   2,3 Mio. an, welche im wesentlich für Straßen-  und Kanalbaumaßnahmen, sowie die Neuveranschlagung für den Feuerwehreinsatzwagen an. Es werden die Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket “zwei” durchgeführt, dabei handelt es sich im wesentlichen um Energetische- und Infrastrukturmaßnahmen.

Hier noch einige konkrete Eckdaten zum Sparhaushalt:

Erträge: ca. 14,4 Mio. Euro, Aufwendungen ca. 16,3 Mio. Euro, das sind rund   - 2 Mio. Euro

Einzahlungen: ca. 12,7 Mio. Euro, Auszahlungen ca. 14,2 Mio. Euro, zuzüglich 1,0 Mio. Euro Saldo aus Investionstätigkeiten macht zusammen -2,5 Mio. Euro bei der Liquidität

Der Sparplan der Gemeinde wird auch beim Personal in der Gemeinde umgesetzt und dort ist nur eine geringe Steigerung zu zu vermerken. Ein weiter Punkt ist, dass die Gemeinde noch Bestände in der Ausgleich- und der allgemeinen Rücklage hat. Noch!

Dazu gibt es einen Film klick hier>>>>>

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Autor: celawie
• Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Abwassergebühr

Der Haushalt 2010  der Gemeinde Raesfeld  ist laut Aussage von Bürgermeister Andreas Grotendorst ein Sparhaushalt. Nicht nur, dass die Gemeinde wenig investiert und keine großen Projekte initiert, es wurde  auch der Haushalt durchforstet und an vielen kleinen Stellen das bisschen Luft herausgenommen. Dazu gehören Abwassergebühren. Der Bürger muss hier tiefer in die Tasche greifen. Bei einem vier durchschnittlichen Personenhaushalt werden das zukünftig 40 Euro sein, dass ist eine Erhöhung von 18,7 Prozent. Noch eine moderate Steigerung von einem Euro auf 1,20 Euro, wenn man bedenkt, dass Raesfeld seit Jahren beim Bund der Steuerzahler mit der Gebühr von einem Euro, im Vergleich zu anderen Städten 2,50 Euro, Klassenpriumus war.

Dafür werden die Müllgebühren um 8,4 Prozent gesenkt, was das Ganze noch verträglich macht

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