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1. (von links) Hubert Olbing und Jörg Heselhaus (Gemeinde Raesfeld) warten auf die erste Schnellmeldung
Positive Resonanz auf das neue Wahlstudio
Neuer Service für die Wahlhelfer: Kinderbetreuung in der OGS
Mit der Europawahl ist der Auftakt für das Superwahljahr 2009 in Raesfeld gut verlaufen. Mit einer Wahlbeteiligung von 51,9 % (übrigens kreisweit die zweithöchste) und einer durchweg positiven Resonanz über die Zusammenlegung der Wahllokale im Ortsteil Raesfeld sind die Organisatoren der Wahlen in Raesfeld sehr zufrieden. „Es war immer etwas los. Das Wahlstudio wurde zum Treffpunkt“, sagt der Leiter der Allgemeinen Verwaltung, Jörg Heselhaus. „Das neue Wahlstudio hat sich bewährt. Wir werden es in jedem Fall auch für die kommenden Wahlen in dieser Form nutzen.“
Im Ortsteil Raesfeld gab es mit der St. Sebastiangrundschule erstmals eine zentrale Anlaufstelle für die Wähler. Die drei Raesfelder Wahlbezirke und das Briefwahlbüro waren hier untergebracht. Neu war auch, dass im Forum ein Wahlstudio eingerichtet war. Alle verantwortlichen Ansprechpartner der Gemeinde Raesfeld waren damit für Fragen von Wählern und Wahlhelfern vor Ort. Die Verbindung zu den Wahllokalen in Erle und Homer per Telefon funktionierte für alle Beteiligten ebenfalls sehr gut. Bereits um 18:18 Uhr kam aus dem Wahllokal in Homer die Schnellmeldung der Ergebnisse per Telefon. Vor 20:00 Uhr waren bereits die Stimmen aller Wahlbezirke ausgezählt und erfasst.
Doch, nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl. Die Planungen für die Kommunalwahl am 30. August 2009 beschäftigen jetzt die Raesfelder Gemeindeverwaltung. Für die Wahl werden über 120 Wahlhelfer für die fünfzehn Wahl- bzw. Briefwahlbezirke benötigt. Für jeden Wahlbezirk braucht man acht Wahlhelfer: Den Wahlvorsteher, den Schriftführer und deren Vertreter sowie vier Beisitzer. Als Schriftführer werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raesfelder Verwaltung tätig sein, die vorher entsprechend geschult werden. So kann auf die zusätzliche Schulung für alle Wahlhelfer verzichtet werden und das „Freizeitopfer“ ist für dieses Ehrenamt geringer.
Die Mitglieder der Wahlvorstände können sich absprechen und dann abwechseln. Die ersten vier sind beispielsweise von 8.00 bis 13.00 Uhr und die anderen von 13.00 bis 18.00 Uhr im Wahllokal im Einsatz. Anschließend ist dann für alle gemeinsam die Auszählung der Stimmen angesagt.



























