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Archive for Oktober 22nd, 2008

Autor: celawie
• Mittwoch, Oktober 22nd, 2008

Nach zähem Ringen und vielen Verhandlungen hat die Gemeinde Raesfeld nun endlich den Vertrag unter Dach und Fach und das ehemalige, verwahrloste Kasernengelände gekauft.

In  der Zeit von 2000 bis 2007 wohnten Asylbewerber  und Migranten unterschiedlichester Nationen in den Häusern auf dem vier Hektar großen Areal. Davor wurde das Grundstück  bis 1989 militärisch genutzt. Bevor im Jahre 1962  das Grundstück (NIKE-Stellung) von belgischen Streitkräften für militärische Zwecke in Anspruch genommen wurde, gehörte das Gebiet Johannes Böckenhoff sen. und wurde eigens zu diesem Zwecke zwangsenteignet. Das Amtsgericht Dorsten teilte dies am 15. Juli 1964 mit folgenden Worte im Enteignunsbeschluss  mit:

In der Landbeschaffungssache der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Herrn Bundesminister der Verteidigung, dieser vertreten durch den Oberfinanzpräsidenten der Oberfinanzdirektion Münster  gegen Brennereibesitzter und Landwirt Johannes Böckenhoff in Erle wird gemäß § 47 des Gesetzes über die Landbeschaffung für Aufgaben der Verteidigung folgendes beschlossen: Die im Eigentum des Antragssteller, Brennereibesitzter und Landwirt Johannes Böckenhoff in Erle……..und so weiter, werden die Grundstücke zugunsten der Antragstellerin zwangsenteignet.

Bereits im Jahre 1995 versuchte der ehemalige Besitzer seine  Grundstücke vom Bundesvermögenamtes zurück zukaufen. Einen erneuten Versucht startete der Sohn Johannes Böckenhoff jun. im Jahre 2001. Leider ohne Erfolg mit der Begründung, dass mit einem Schreiben und nach der Aufgabe der militärischen Nutzung von 1989 auf Anfrage der Oberfinanzdirektion kein Rückerwerbsinteresse bestand. Eine Veräußerung an Herrn Böckenhoff käme nur dann in Betracht, wenn keine vorrangig zu berücksichtigenden weiteren Kaufbewerber vorhanden sind.

Kurz und gut: Pech gehabt, Termin verpasst!

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Autor: celawie
• Mittwoch, Oktober 22nd, 2008
Raesfelder Schloss anno 1930

Raesfelder Schloss anno 1930

Wie in den vergangenen Jahren findet auch diesmal wieder der Adventsmarkt am 4. bis zum 7. Dezember im  Raesfelder Schlosshof statt. Zahlreiche Besucher kamen in der Vergangenheit aus Nah und Fern und lobten diesen schönen Markt nicht nur wegen der anheimelnden Athmosphäre. Geplant ist nun, an drei Eingängen ein Kassenhäuschen aufzustellen, um  Eintrittsgelder der Gäste zu kassieren. Ob sich auf Dauer die zusätzliche Geldquelle auszahlt, bleibt abzuwarten. Gut  allerdings ist, dass die Mitarabeiter in den Kassenhäuschen aus den Reihen von Eintracht Erle kommen und der Arbeitslohn somit in die Kasse des Vereins fließen soll.

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Autor: celawie
• Mittwoch, Oktober 22nd, 2008

Holger Beyer und Katrin Schwertner

Wer hätte das gedacht? Der Geschäftsführer des Edeka-Marktes in Erle, Holger Beyer, verkauft nicht nur Gemüse, Konserven und Fleischwaren, nein er hat auch seit dreieinhalb Jahren einen eigenen Radiossender. “Die Ratten” so lautet der Name seiner Online-Radiostation. Mit dem Slogan ” Sender mit Schmackes und guter Laune” wirbt Holger Beyer auf seiner Homepage. Angemeldete User können dort ihre Musikwünsche mitteilen, können mit dem Dj Dialoge führen, es gibt eine offtopic Ecke mit Belanglosem, Witzen und Smalltalk. Ab 18 bis 24 Uhr geht täglich dort, angefangen von Discomusik bis hin zu Heimatmelodien, die Post ab. Wer dieses Angebot nutzen möchte,  braucht sich einfach nur bei “den Ratten” anzumelden und schon ist er drin.

Hier der Link: http://www.radio-ratten.de/

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Autor: celawie
• Mittwoch, Oktober 22nd, 2008

Wieviel Wasser hat die Zisterne auf dem Hof der Kornbrennerei Böckenhoff? Bei der Übung unter der Leitung von Brandinspektor Arno Rüb, rückten 16 aktive Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Erle in den Abendstunden aus, und entnahmen der Zisterne Wasser. Gut zweieinhalb Stunden dauerte dieser Übungseinsatz. Besonders überraschend war an diesem Abend die Wassermenge, welche bei der Übung  vom größten Interesse von Arno Rüb und aller aktiven Feuerwehrleute war. Mehr als 100 cm3  Wasser stand zum Löschen zur Verfügung und es konnte damit über zwei Stunden eine Feuerlöschkreiselpumpe betrieben werden. Der Vorteil einer Zisterne ist, dass das Wasser eigentlich immer zur Verfügung steht. Bei dem sonst genutzten Hydrantennetz spricht man von einer abhängigen Löschwasserversorgung, die bei Ausfall von Elektropumpen nicht zur Verfügung steht. Es wird zur Zeit überlegt, die Zisterne von Schlamm zu befreien, indem gleichzeitig gespült und abgesaugt wird. Vor zehn Jahren wurde dies zuletzt gemacht. Bei dieser Gelegenheit soll auch das genaue Fassungsvermögen festgestellt werden. Dazu muss jemand mit einem Umluft unabhängigem Atemschutzgerät in die Zisterne steigen.

Hausherr Johannes Böckenhoff beobachtete am Rande interessiert das Geschehen auf seinem Hof.

Viel Wissenswertes rund um die Erler Feuerwehr gibt es auch unter www.loeschzug-erle.org/

Kategorie: Allgemeines
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