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Archive for ◊ Oktober, 2008 ◊

Autor: celawie
• Freitag, Oktober 31st, 2008

Was ist im Leben wichtig und was ist einfach nur lächerlich und völlig überflüssig? Was macht das Leben schön und welche Erlebnisse geben Anlass zu tiefer Trauer?

Bestimmt nicht ein Streit über herabfallende Blätter einer Hecke! Lautes Hundegebell, Apfelbaumzweige, die auf das Nachbargrundstück fallen, oder Unkraut, was hin bis zur Straße wächst. Hier im Dorf leben die Menschen in einem ungewöhnlich friedlichen Umfeld. Es gibt wenig Kriminalität, unsere Kinder wachsen frei und unbeschwert auf und können sich selbst an dunklen Winterabenden relativ frei auf den Straßen im Dorf fortbewegen.

Wir leben in einem Land, was durch die unterschiedlichen Jahreszeiten einen besonderen Charme hat. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Keinen Krieg, keine Wüstenstürme, keine Hungersnot, oder Wasserknappheit. Anstatt diese Attribute zu genießen, ohne sich über die auf das Grundstück herabfallenden Blätter des Nachbarn zu ärgern, sollten wir uns doch mal die wirklich schweren Schicksalsschläge vieler Familien, Mütter und Väter vor Augen halten. Tagtäglich verunglückt ein Mensch, ein Kind, ein Sohn, eine Tochter, Vater oder Mutter. Wie sollen sich  denn die Eltern fühlen, deren junger Sohn/Tochter plötzlich durch einen tödlichen Unfall aus dem Leben gerissen wird? Ich glaube das Leben hat viele harte Schicksalsschläge in der Hinterhand, so dass Gejammer und Gezanke zwischen Nachbarn über die Blätter einer Buchenhecke ein Jammern auf “hohem Niveau” ist.

Vielleicht sollten wir uns auch mal die Schönheit der herbstlich gefärbten Blätter etwas genauer ansehen. Sich daran erfreuen, dass es überhaupt noch in unserem Breitengrad  grüne Wiesen, Wälder und Laub gibt und dann den Duft des Laubes einatmen und Gott danken, dass er uns dieses Geschenk völlig kostenfrei zur Verfügung stellt.

Herbstwald Schloss Raesfeld

Herbstwald "Schloss Raesfeld"

Kategorie: Allgemeines | Tags: , ,
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Autor: celawie
• Freitag, Oktober 31st, 2008

Auf den Tag genau und mit der Schlüsselübergabe seines Hauses um 16.30 Uhr kann das kleine Dorf Erle seinen  3675zigsten Neubürger begrüßen.

Der gebürtige Rhader Zahnarzt Guido Meismann ist seit Januar 2000 in der Gemeinschaftspraxis Johannes Köster tätig. Bevor es aber den 35-jährigen Zahnmediziner nach Erle verschlagen hat, arbeitete Guido Meismann unter anderem in der Schweiz und am Bodensee. Sein Spezialgebiet in der Zahnmedizin ist die Implantologie und die Parodontologie.

Die Implantologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, wo künstliche Zahnwurzeln an Stelle von fehlenden Zähnen in den Kieferknochen eingepflanzt werden.

In der Parodontologie stehen  Präventionen, Behandlung und Nachsorge von Zahnbetterkrankungen im Vordergrund.

Herzlich Willkommen Herr Meismann in Erle!

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Autor: celawie
• Donnerstag, Oktober 30th, 2008
egal wie alt, dass Tanzbei kennt keine Grenzen

egal wie alt, Tanzen macht immer Spaß!

Im Seniorenheim St. Martin finden wöchentlich viele Aktivitäten statt. Hier können sie das Aktuellste aus dem Seniorenheim erfahren.

Geburtstage: Maria Sieverdingbeck wird 87 Jahre am 4.11.2008  und Frau Johanna Schmidt feiert ihr 93zigstes   Lebensjahr am 23.11.2008. Herzlichen Glückwunsch!

Verstorben: Anna Franke

Reingeschaut November 2008

Am Montag 17.11.2008 bis Freitag den 21.11.2008 findet ein kleiner Basar -Weihnachtskerzen und Gestecke- im Foyer des Hauses jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr statt.

Jeden Montag ist im Foyer gemeinsames Kaffeetrinken angesagt. Aber am 10.11.2008 wird neben Kaffee und Kuchen auch ein Martinsspiel aufgeführt.

Am Montag den 17.11.2008 kommen die Landfrauen zum Kaffee zu Besuch und ein absolutes Highlight sei hier schon mal für alle Angehörige terminiert, denn dann gibt es etwas für die Ohren und die Sinne. Mit dem St. Daniel Chor aus Moskau am 28.11.2008 um 16.00 Uhr wird die vorweihnachtliche Zeit musikalisch eingeleitet. Nicht verpassen!

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Autor: celawie
• Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Alt werden ist wie auf einen Berg steigen.

Je höher man kommt, um so mehr Kräfte sind verbraucht,

aber um so weiter sieht man.

Die Hand meiner 89-jährigen Mutter und ihrem Enkelsohn

Die Hand meiner 89-jährigen Mutter und ihrem Enkelsohn

Meine Mutter ist mehr als fünf Jahre im Seniorenheim St. Martin Raesfeld. Anfänglich hatte ich Zweifel, ob der Spruch meiner Mutter ” Eine Mutter kann zehn Kinder versorgen, aber ein Kind kann keine alte Mutter versorgen” der Wahrheit entspricht. Es war eine schwere Zeit, als ich meine Mutter nach schwerer Krankheit und einer großen Operation dort unter bringen musste. Vergleichbar war diese anfängliche Zeit auch mit der Kindergartenzeit meiner Söhne. Tagtäglich fragte ich beim Abholen nach, ob auch alles in Ordnung ist, ob sich mein Sohn nicht gestritten hat, ob er an die angebotenen Aktivitäten teilgenommen hat,  und, und, und. In den ersten Wochen stellte ich die gleichen Fragen den Altenpflegerinnen im Pflegeheim. Isst meine Mama, kommt sie mit den Mitbewohnern gut zurecht, weint sie viel und isst sie auch ihr Essen auf? Tagtäglich wurde ich auf einfühlsame Weise beruhigt und getröstet. Ich glaube, dass es mir in dieser Zeit schlechter ging, als meiner Mutter. Sie hatte endlich die volle Aufmerksamkeit vieler Personen und lebte sich auch schnell ein. Jetzt ist sie bettlägerig und freut sich einfach nur, wenn ich ihre Hand streichel, ihr alte Lieder vor singe und einfach nur so daher rede. Ein volles Lob an alle Pfleger und Pflegerinnen, die alte Menschen pflegen und sich um ihr Wohl kümmern!

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Autor: celawie
• Mittwoch, Oktober 29th, 2008

Wacholder, Kräuterlikör, oder der 42%tige Kakao-Nuss Likör, umhüllt mit süßer Schokolade in Form einer Praline genießen. Jetzt werden sich viele Leser die Frage stellen: Ja geht denn das, und vor allem, schmeckt denn diese total andere Variante einer Pralinenfüllung?

In Zusammenarbeit mit dem “Lions Club Rhede” hat Johannes Böckenhoff  von der “kleinen Brennerei im Münsterland” einen völlig neuen Weg eingeschlagen seine Brände anzubieten. Unter dem Motto des Lions Clubs Rhede “genießen und helfen auf hohen Niveau”, hatte der Lions Club Rhede die Idee, durch Produkte aus der Region (der kleinen Brennerei im Münsterland und der Pralinenmanufaktur Große-Bölting) eigens diese kulinarische Sonderedition auf dem Markt zu bringen, um mit den Überschüssen aus dem Verkauf Menschen zu helfen, die unverschuldet in Not geraten sind. Der Lions Club Rhede-Euregio- unterstützt unter anderem auch die “Fähre e.V.”  sowie das Altenheim St. Hildegard in Rhede. Nähreres über die Arbeit des Lions Club erfahren Sie auch unter “www.Lions Club Rhede-Euregio”.

Die ausgefallene Geschenkedition für Schleckermäuler ist nicht nur ein tolles Weihnachtsgeschenk, sondern es ist auch eine gute Idee für alle Menschen, die mit ihren Geschenken nicht nur Gaumenfreuden übermiteln möchten. Genießen und doch etwas Gutes tun für Menschen in Not, getreu dem Motto von Pastor Franz-Josef Barlage der Erler St. Silverster-Gemeinde: Das Eine tun ohne das Andere zu lassen!

Der Kontakt erfolgt ausschließlich über Stephan Christensen unter: e-mail: stephan.christensen@maatz-christensen.de

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Autor: celawie
• Dienstag, Oktober 28th, 2008

Das kleine Dorf Erle im Münsterland soll in der Vorweihnachtszeit im festlichen Licht erstrahlen und geschmückt werden. Im Rahmen der gemeinsamen Aktion der katholischen Kirchengemeinde  St. Silvester, der untersschiedlichen Vereine und karitativen Einrichtungen beschloss die Interessengemeinschaft “Wir in Erle” dem Ortskern mit 60-70 dekorierten Tannenbäumen ein weihnachtliches Ambiente zu verleihen. Da die Interessengemeinschaft “Wir in Erle” sich als Plattform aller in Erle lebenden Bürger versteht, möchten sie alle Bürger und Bürgerinnen zu dieser Aktion einladen. Die benötigten Weihnachtsbäume werden zentral besorgt, an exponierten Stellen aufgestellt und mit roten Schleifen versehen.

Wer diese Aktion finanziell unterstützen möchte,  kann eine Baumpatenschaft übernehmen. Der Preis eines Weihnachtsbaumes beläuft sich auf 15,– Euro. Mit diesem Betrag unterstützen sie eine tolle Aktion, die unser Erle in der Vorweihnachtszeit festlich erstrahlen lässt.

Spenden können auf das Konto 207477 502, BLZ 400 696 06) bei der Volksbank Erle eingezahlt werden.

Kontaktpersonen sind: Luzie Schulte-Kellinghaus (017120 99 269). Johannes Gülker (02865-7863) sowie Michael Weddeling (02865-9575-31).

Diese Aktion wird von der Volksbank Erle unterstützt.

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Autor: celawie
• Sonntag, Oktober 26th, 2008

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.

(Mahathma Gandhi)

Admin in Aktion

In eigener Sache:

Für die Seite “Unser Haustier” suche ich Tiergeschichten aus Raesfeld-Erle und Umgebung, die zu Herzen gehen. Diese Geschichten möchte ich gerne veröffentlichen, natürlich mit Foto.

Kategorie: Unser Haustier
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Autor: celawie
• Sonntag, Oktober 26th, 2008
Nanni und Herrchen

Nanni und ihr Herrchen

Strandurlaub

Strandurlaub

Seit gut mehr als elf Jahren war Nanni uns eine treue Begleiterin. Mit ihrem tiefen Bellen beschallt sie das Dorf. Fast täglich trägt sie uns die Brötchentüte vom Bäckerladen bis ins Haus. Hält unliebsame Besucher vom Grundstück fern, begrüßt aber  liebe Freunde und Bekannte schwanzwedelnd und mit einem freundlichen Gebrummel. Selbst die ständig wechselnden Postboten kennen unsere Hündin und haben keine Angst vor ihr. Im Pflegeheim Raesfeld ist sie früher der Star bei den Bewohnern gewesen. Intuitiv machte sie vor den ängstlichen Senioren einen Bogen, holte  sich dann aber von den Hundeliebhabern um so mehr Streicheleinheiten und ließ sich liebkosen.

Nanni ist ein Teil der Familie und sie hält ihre “Herde” zusammen und beschützt sie, so  wie es sich für einen “großen Schweizer Sennenhund” gehört. Diese guten Charakterzüge führen dazu, dass Äußerlichkeiten an Gewicht verlieren. Wie oft hat ihr Herrchen sie verteidigt wenn Leute erneut immer wieder unfachmännisch sagten: “Ist der Hund nicht zu dick?” Natürlich ist Nanni nicht zierlich gebaut, aber wie pflegte ihr Herrchen dann zu kontern um  ihre 58 kg Kampfgewicht zu verteidigen: “Nein, Nannie ist nicht zu dick. Sie ist ein Großer Schweizer Sennenhund und schließlich kein Windhund”. Denn diese Rasse, speziell der Große Schweizer Sennenhund, wurde vom flinken Hütehund durch Einkreuzungen zu einem Schutz- und Arbeitshund gezüchtet”. Selbst jetzt noch, wo die Metastasen Nanni von innen auffressen und ihre Taillie schmaler ist denn je, sorgt ihre Figur immer noch für Aufsehen, obwohl sie trotz Züchterbuch  dem Idealmaße dieser Rasse entspricht."...den Maiskolben nehme ich aber mit nach Hause"

Dank der heutigen Medizin ist es möglich, den Hund schmerzfrei zu halten. Wenn das nicht mehr der Fall sein sollte, werden wir ihr auch den letzten Liebesdienst erweisen und sie fachgerecht einschläfern lassen.

Vielleicht ist der nächste Vierbeiner ja ein Windhund und dann kenn jetzt schon die  allgemein bekannte Frage: “Ist der Hund nicht zu dünn?”. Die Antwort kenne ich schon jetzt. “Nein, der Hund ist nicht zu dünn, denn er ist ja kein großer Schweizer Sennenhund”. (P.s. und es wird doch wieder ein großer Schweizer sein)

Fachmännich betreut wird Nannie in der Tierärzlichen Praxis für Kleintiere- Ulrike Frauenholz und Anja Pallinger, Osterholten 14 in Raesfeld-Erle.

http://www.kleintierpraxis-frauenholz.de

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Autor: celawie
• Sonntag, Oktober 26th, 2008
Bresser -PlutoS-Exclusive Line (Foto M. Kleerbaum)

Spiegelteleskop (Foto M. Kleerbaum)

Wer möchte nicht einmal dem Himmel nahe sein und nach den Sternen greifen? Aus seiner Leidenschaft heraus hat der Erler Michael Kleerbaum ein Hobby gemacht. In den  Abendstunden, wenn es früh dunkel und der Himmel durch die kalte Luft klarer wird, packt der Erler seine Ausrüstung ein um die Nächte auf den abgemähten Feldern rund um Erle zu verbringen. Dann streift der 34-jährige Hobby-Astrom und  Bauzeichner Ingenieurbau durch den Oestricher Bruch, die Üfter Mark,  sucht sich einen Platz zwischen Overbeck und Dämmerwald, oder geht auch in die Westrich,  und schaut stundenlang  durch sein Teleskop und lässt seinen Blick durch das Universum gleiten. Und das ist nicht immer so einfach, denn durch vermehrte Lichtverschmutzungen, auch durch den hell erleuchteten Kirchturm in Erle, wird ein “klarer Blick” immer schwerer, ja schon fast unmöglich. Dennoch gibt es Nächte, wo der Mond mit einem Blick durch sein Teleskop  fast zum greifen ist.

Wie in den den Jahren zuvor möchte auch diesmal wieder Michael Kleerbaum sein Hobby und dieses tolle Schauspiel mit interessierten Leuten teilen. “Wer also Lust hat, die Planeten und den Sternenhimmel sich durch ein Teleskop zu erschließen, ist herzlich eingeladen mich zu begleiten” so Michael Kleerbaum und garantiert ein erstauntes “ah” und “oh” nach einem Blick durch das Teleskop.

Als feste Termine (natürlich wetterabhängig) stehen die Mondbeobachtungen (um den Vollmond herum) am 11. November, 13. Dezember, 10. Januar  und 7. Februar, jeweils  gegen 00:00 Uhr, fest.

Die Beobachtung des Sternenhimmels (um den Neumond herum) ist jeweils  Samstags am 29. November, 27. Dezember, 24. Januar und 24. Februar,  auch wieder gegen 00:00 Uhr, geplant.

Alles Interessierten werden gebeten, sich mindestens einen Tag vorher bei Michael Kleerbaum unter der Telefonnummer 02865-603217 anzumelden.

Weiter Informationen bezüglich dieser tollen und einmaligen Excursion, sowie vieles mehr über Erle, Bücher und Heimat gibt es auf der wirklich lesenswerten Homage unter diesem Link: http://www.kleerbaum.de/


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Autor: celawie
• Freitag, Oktober 24th, 2008
Freudenberger Dreiecksrennen 1929

Freudenberger Dreiecksrennen 1929-im Dorf Erle-

In den 20er Jahren lockte das rasante Freudenberger Dreiecksrennen tausende Besucher aus Nah und Fern an. Nun soll das Spektakel wieder neu belebt werden. An diesem Projekt möchten sich die Kommunen Schermbeck, Raesfeld, Hamminkel, Rees und Hünxe beteiligen.

Am 19. Juli 1925 fand das erste Rennen auf dem Freudenberger Dreieckskurs statt. Der Veranstalter war der Rheinisch-Westfälische Automobilclub. 1928 standen 20 000 Zuschauer  an der 17,9 Kilometer langen Rennstrecke. Es gab mehrere Unfälle, so dass es trotz Wiederbelebungsversuche vom ADAC  in den Jahren 1950 und 1951 keine Neuauflage mehr gab.

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