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20 Jahren schuldenfrei – aber Gauck kam nicht nach Raesfeld

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Raesfeld seit 20 Jahren schuldenfrei – ein Fall fürs Wappen?

Wenn es nach der Symbolik geht, dürfte im Raesfelder Wappen längst ein Sparschwein thronen. Denn was viele Kommunen nur träumen lässt, ist in Raesfeld Realität: Seit 20 Jahren ist die Gemeinde schuldenfrei – und das ganz ohne Magie, sondern mit konsequenter Haushaltsdisziplin.

Raesfeld hat keine Luftschlösser gebaut

Gespart wurde dort, wo es sinnvoll – und vor allem möglich – war. Keine Luftschlösser, sondern Bodenhaftung, lautete das Motto. Und diese Haltung hat sich ausgezahlt: Was als solider Sparkurs unter Ehrenbürgermeister Udo Rößing begann, wurde von seinen Nachfolgern weitergetragen – bis heute unter Bürgermeister Andreas Grotendorst und mit Unterstützung aller Ratsfraktionen.

Ein bisschen Stolz darf da schon sein. Denn in Zeiten knapper Kassen hat Raesfeld bewiesen: Mit Weitblick, Teamarbeit und einem gesunden Verhältnis zu Haushaltsplänen lässt sich selbst das Ungewöhnliche erreichen – nämlich ein kommunaler Kassenstand, der nicht rot, sondern stabil ist.

20 Jahre schuldenfrei Raesfeld
20 Jahre schuldenfrei Raesfeld. Stilecht zeigten sich die Vertreter der Gemeinde: von li.: Hans-Dieter Strothmann, Bürgermeister Grotendorst, Karl-Heinz Tünte und Wolfgang Warschewski

Seit langem war, oder ist das Medienspektaktel groß, das stärkte auch das Selbstbewusstsein der Politiker, die eigens zum Dorffest sogar unseren Bundespräsidenten Joachim Gauck einluden. Leider verhindert, lautete die Antwort, aber vielleicht klappt es ja dann zum Silberjubiläum.

20 Jahre schuldenfrei Raesfeld

Aber auch ohne Gauck ließ es sich gut feiern am Samstagnachmittag vor dem Rathaus. Zahlreiche Aktionen verschiedener Vereine sorgten für Unterhaltung, die Fanfaren und die Burgmusikanten für den Rhythmus, die Jugendhäuser Raesfeld und Erle für die Kinderunterhaltung.

20 Jahre schuldenfrei Raesfeld

Günstig im Preis waren auch Bratwurst und Getränke an diesem Tag. Ungewöhnlich günstig sogar für Raesfeld, denn eigentlich hätte hier doch, so ganz nebenbei, die Haushaltskasse aufgebessert werden können.

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